Skiclub Todtnau 1891 e.V.

Wiege des organisierten Skilaufs

Freizeitsportler trotzen Wind und Wetter beim Feldbergsprint

Trotz schwieriger Witterungsbedingungen haben zahlreiche Wintersportler am traditionsreichen Feldbergsprint teilgenommen. Eingeladen hatten der Skiclub Todtnau 1891 e.V. und die Feldbergbahnen GmbH. Schauplatz des Rennens war der Feldberg, wo vor 130 Jahren eines der ersten Skirennen der Region stattfand.

Die Schneeverhältnisse präsentierten sich ordentlich, auch wenn Regen und Wind den Teilnehmenden einiges abverlangten. Rund 30 Frauen und Männer gingen im Massenstart auf die 5,2 Kilometer lange Strecke mit 220 Höhenmetern. Touren- und Langlaufski waren gleichermaßen vertreten – der Spaß am Sport stand klar im Vordergrund.

Unter den Startern befand sich mit Benedikt Doll sogar ein Weltmeister. Der gebürtige Schwarzwälder ließ es sich nicht nehmen, in seiner Heimat an den Start zu gehen.

Feldbergsprint 2026

Nach nur 17 Minuten erreichten die ersten Läufer den Gipfel und bewältigten die gesamte Strecke souverän in 24:04 Minuten. Doch bei diesem Rennen ging es weniger um Bestzeiten als um das gemeinsame Erlebnis.

Die Organisation lag in den Händen eines engagierten Teams um den Vorsitzenden Stefan Asal, Robin Fritz & Andreas Gnädinger-Harter. Immer wieder wurden die Teilnehmenden unterwegs über Lautsprecher informiert und angefeuert. Auch historische Bezüge kamen nicht zu kurz: In entsprechender Kleidung sorgte der Kabarettist und „Spaßvogel“ Martin Wangler für Unterhaltung am Streckenrand.

Sportlich überzeugte bei den Herren Luis Braun, der vor Michael Dilger als Erster ins Ziel kam. Bei den Damen setzte sich Milena Maier vom Skiclub St. Peter durch. Dahinter folgten Lotta Schelm von der WSG Schluchsee sowie Tanja Schmid aus Todtnau.

Weniger Glück hatte Christian Thoma-Kennel, der mit Materialproblemen zu kämpfen hatte und wertvolle Zeit verlor. Dennoch bewiesen alle Starterinnen und Starter großen Sportsgeist – ganz im Sinne der Pioniere von 1896.

Am Ende stand nicht das Podium im Mittelpunkt, sondern die Freude am Wintersport und das gemeinsame Erinnern an die Anfänge des Skisports im Hochschwarzwald. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden und hoffen, dass auch künftige Auflagen des Feldbergsprints an diese gelungene Neuauflage anknüpfen können.

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